5.7.16:
Nachdem ich 2 fremde Impfausweise heute einsehen
durfte, wo rein gar nichts gestimmt hat, möchte
ich an unser Impfschema wieder einmal erinnern:
Schnupfen/Seuche (auch mit Chlamydien) wird mit
8 und 11 1/2 Wochen geimpft.
Mit 16 und 19 Wochen folgt eine Kombination
von Leukoseimpfung und Fip-Impfung.Die beiden
Impfungen passen gut zusammen.
Schnupfen/Seuche wird dann jährlich wiederholt.
Ebenso die Fipimpfung.
Die Leukoseimpfung ist nach der 3. Impfung nach
einem Jahr für 3 Jahre gültig. Muss vom
Tierarzt vermerkt werden.
Wenn man die Abstände nicht einhält, verfallen
die Impfungen und werden unwirksam und ungültig.
Dann muss man wieder mit der Grundimmunisierung
beginnen.
Mir ist nur unklar, was das für Tierärzte sind,
die so nachlässig impfen und die Tierhalter
nicht oder falsch informieren.

Wir lassen immer mal vorsorglich Untersuchungen
machen, die auch für die Käufer eine Sicherheit sind:

27.7.15:
Wie impfen wir?

1. Impfung: Schnupfen/Seuche/Chlamydien mit 8 Wochen
2. Impfung: Schnupfen/Seuche/ Chlamydien mit 11 1/2 Wochen
(immer den Todimpfstoff Fevaxyn)
(zeitigste Abgabe dann mit 12 W ochen).
3. Impfung: Fip und Leukose mit 16 Wochen
4. Impfung: Fip und Leukose mit 19 Wochen
5. Impfung: Tollwut für die Ausstellungskatzen
5 Wochen vor der Ausstellung (diese Impfungen
sind z. T. 3 oder 4 Jahre gültig, schauen Sie selbst
im Internet, der Tierarzt muss das vermerken.
Wiederholungsimpfungen:
Datum der 2. Impfung genau 1 Jahr später, dann
jährlich.
Datum der 4. Impfung genau 1 Jahr später. Fip
dann jährlich, Leukose ist dann 3 Jahre gültig.
Tierarzt muss es im Ausweis vermerken.
Ab dem 10. Lebensjahr lassen wir Fip und Leukose
nicht mehr impfen.

14.6.15:
Mers und Sars - beides Erkrankungen durch Coronaviren,
die bei unseren Katzen die tödliche Krankheit Fip
auslösen. Mers ist in Südkorea gerade mit einigen
Todesfällen beim Menschen aktuell. Eine Atemwegs-
erkrankung. Auch an Sars sind schon viele Menschen
gestorben.Surfen Sie mal selbst. Nur erstaunlich,
dass es die Forschung bis jetzt nicht für nötig
hielt, auch Impfungen für Menschen zu entwickeln.
Für Fip gibt es die Impfung zum Glück für die
Katzen.

17.6.: Jetzt gibt es auch schon Todesfälle in
Deutschland!

Wurmbefall merkt man am besten, wenn man die Wirbelsäule
abfühlt, und dann das Fleisch rechts und links daneben.
Da muss sich alles rund anfühlen. Wenn man die Wirbel-
säule zu deutlich und knochig merkt und das Fleisch
daneben abfällt, herrscht ein Parasitenbefall vor, wenn
die Katze ansonsten gesund ist und nicht schwanger.Wenn
man sicher sein will, entwurmt man 1 Woche vor der
Impfung, das wäre dann mindestens 2 x im Jahr, denn
Fip muss ja auch jährlich geimpft werden.
Aber man kann auch eine Kotprobe einreichen, auch
die extra Untersuchung Giardien, wenn da nichts ist,
muss man auch nicht entwurmen. Man überlegt, was
gesünder für die Katze ist, vielleicht auch, was
weniger kostet.Hab ich vorige Woche von Waimea gemacht:
Alles negativ, also nichts gefunden! Wird eingescannt,
dann können Sie es selbst sehen.

Unsere regelmäßige Kontrolle:
Diesmal Waimeas Stuhluntersuchung

28.5.15:
Haben Sie Fip mit der 16. und 19. Woche geimpft?
Wenn nicht, kann es das Todesurteil für Ihre Katze sein!
Hören Sie bitte nicht auf die nicht geringe Anzahl von
imkompetenten Tierärzten, die einen absoluten Blödsinn
über diese Impfung erzählen! Mir ist vollkommen unklar,
wie sich eine solch falsche Meinung verbreitet haben kann,
vielleicht wie ein Schneeballsystem. Die einzigen Gegen-
argumente bestehen darin, dass ja mal in Amerika irgend-
welche Versuche oder Tests gemacht worden sein sollen,
deren Seriosität nicht nachprüfbar ist. Ich züchte seit 19
Jahren BKH, und ich versichere Ihnen, dass diese
Impfung wirksam gegen Fip ist. Wenn Sie bei uns ein
Tier kaufen, verpflichten Sie sich, Fip impfen zu lassen.
Aber meine Macht ist begrenzt, wenn die Leute dann
von Tierärzten hören, dass die Impfung nicht helfen
würde und sogar schädlich wäre, dann glauben sie den
"Göttern", besser gesagt, sind das Teufel, die Ihre
Katze umbringen! Warum ich heute wieder so erregt
und aggressiv bin? Der schönste Kater von unserer
Rosita ist genau mit 7 Monaten an Fip gestorben,
weil die Käuferin diesen Tierärzten geglaubt hat! Sie
hat den armen kleinen Kerl nicht Fip impfen lassen!
Dabei gibt es Merkzettel auch für die Tierärzte
"Gib Fip eins auf die Nase" - es sind ja nur Nasentropfen,
tut nicht mal weh. In der "Geliebten Katze" stand auch ein
Artikel, wo die Katzen dann mit ca. 7 Monaten an Fip
sterben. Es scheint also auch noch kompetente Tier-
ärzte zu geben, z. B. auch meinen.

Nun gebe ich aber den Ärzten nicht die alleinige Schuld. Wenn man einen Kaufvertrag
unterschreibt, wo genau drinsteht, dass Fip geimpft werden MUSS, dann ist das ein
wissentlicher Vertragsbruch, ein Betrug, wenn man es dann nicht macht, ein krimineller
Delikt.

Etwas später: Ich habe gerade noch mal im Internet gegoogelt. Länger als 5 Minuten
hält man diesen Schwachsinn nicht aus. ALLE Katzen haben den gutartigen Coronavirus
in sich. Und da wird geschrieben, dass man da nicht impfen soll, da würde die Impfung
nicht helfen. Ebenfalls Schwachsinn! Die Impfung hilft gegen die bösartigen Coronaviren!

Ich glaube nicht, dass irgendein Tierarzt soviel eigene Erfahrungen mit dieser Impfung
gemacht hat, wie ich in 19 Jahren Katzenzucht. Das geht ja gar nicht, der soll sich
mal bei mir melden!

29.5.: Gespräch mit meinem Tierarzt, der Fip impft!
Er sagte: "DIE FIPIMPFUNG STEHT AUF DER LISTE DER EMPFOHLENEN
IMPFUNGEN!"

Was können Sie tun, wenn Ihr Tierarzt Fip nicht impft? Rufen Sie vorher an und
finden Sie einen guten Tierarzt. Eine Käuferin wurde erst beim 3. Arzt fündig, und
lieber Dr. Höhner von der Tierklinik in Bretzenheim, da wurde doch einer Katzen-
besitzerin bei einem Anruf gesagt, dass zwar Fip geimpft würde, sie müsste aber
25 Impfungen kaufen und bezahlen, weil sie ja anscheinend diese Impfung nicht
empfehlen. Solch eine Frechheit! Man glaubt es kaum! Wenn ich ein Päckchen Kaffee
kaufe, müsste ich dann die restlichen mitbezahlen, die nicht verkauft würden...

Ganz aktuell (10.4.15):
Es hat zwar nur bedingt mit Katzen zu tun, sollte Sie
aber interessieren: Das USUTU-Virus kursierte 2011 und 2012
vor allem in unserer Gegend, es starben in der Umgebung
von Ludwigshafen Tausende Vögel. Dieses Virus ist auch
auf den Menschen übertragbar, in Groß-Gerau hatte man
es bei einem Mann im Blut gefunden. Ich habe heute eine
vorerst noch lebende Elster im Garten entdeckt, vollkommen
unverletzt, die dann starb. Sie war jung und sah gesund aus.
Beim Menschen soll es soetwas wie eine Sommergrippe auslösen,
übertragbar durch Mücken, in schweren Fällen bis zur
Hirnhautentzündung. Es stammt aus Afrika. Auch Hautausschläge
sind möglich.
Das Hantavirus löst Rückenschmerzen aus. Auch durch Mücken
übertragbar. Inwieweit es auch Katzen treffen kann, wurde
bisher nicht untersucht. Surfen Sie mal selbst und informieren
Sie sich! Die Ärzte kommen von selbst nicht auf soetwas.
Man müsste sie gezielt darauf aufmerksam machen.
Meist findet man bei solchen Rückenschmerzen nichts, -
Röntgen vollkommen unauffällig. Die Ärzte oft ratlos.
Melden Sie tote Vögel bei der Nummer
06232/990950
Aber sie holen die Vögel wohl nicht mehr ab - es gäbe
nicht genügend Geld dafür.

Dyani, unser einzigstes Sorgenkind, hat wieder eine stabile
Gesundheit. Ich bin zwar 60 km gefahren, um den
entsprechenden Arzt zu finden. Durch eine Futterumstellung
hatte sie kurzfristig Durchfall. Hier sehen Sie das erfreuliche
Ergebnis:
Giardien und Tritrichomonas negativ!

Das ist sie!

Das Neueste:
ZZ. sollen überall die Giardien im Vormarsch sein.
Das sind Einzeller im Darm. Narürlich sind sie
wie einige vorher unbekannte Krankheiten
aus den südlichen Ländern eingeschleppt
worden. Nun waren zu Beginn des Problems
vor ein paar Jahren die Tierärzte ziemlich
hilflos, und manche sind es heute noch.
Dabei kann man Giardien sehr gut und
vor allem sehr schnell mit Spartrix beseitigen!
Spartrix gibt es immer noch nur für Brieftauben
und Carnidazol ist der Wirkstoff. Die Arzneimittel-
branche hatte es bisher nicht notwengig,
ein Mittel mit Carnidazol auch für Katzen und
Hunde herzustellen. Weil einige Tierärzte Spartrix
gar nicht kennen, wird mit Panacur herumgedoktert,
was überhaupt nicht hilft. Metronidazol ist wegen
schlimmer Nebenwirkungen und einer langen
Eingabe nicht zu empfehlen, scheint auch nicht
mehr zu helfen. Leider gibt es immer wieder
Katzenhalter, die an einen inkompetenten
Tierarzt geraten. Es gibt super Tierärzte, und
ich kenne einige, aber was ich manchmal über
fremde Tierärzte höre, kann man manchmal gar
nicht glauben. Liebe Katzenhalter, seid auch
gegenüber eurem Tierarzt kritisch, nehmt ein
Notizheft mit, wo ihr alles aufschreibt, lasst
euch die Beipackzettel geben, und wenn ihr
etwas anzweifelt, ruft eure Züchterin an!
Auch Tierärzte sind keine "Götter in Weiß"!
Spartrix bekommt man im Internet preiswert,
man gibt an 2 Tagen pro kg/KG je 2 Tabletten.
Zerdrücken Sie diese im Tablettendreher, etwas
Traubenzucker und lauwarmes Wasser dazu,
dann mit einem Spitzchen in die Schnauze.
(Katzen haben kein "Maul", das kommt von "mahlen",
das haben nur Wiederkäuer!)

26.11. 14:
Vorgestern hatte ich einen Anruf aus Berlin. Die Leute hatten mich schon Ende 13 kontaktiert, aber der Weg war ihnen zu weit.
Dann haben sie wahrscheinlich in der Nähe ein Katerchen gekauft. Der erste Reinfall war die Kastration, er hatte nur
einen Hoden. Da kostet die OP nicht ca. 90 € sondern mindestens 250 bis 350 €. Wenn das bei uns passieren sollte,
bekämen Sie den Aufpreis zurück - aber ich lasse mir im Gesundheitszeugnis bescheinigen, dass beide Hoden da sind.
Darauf sollte man achten! Abgesehen davon kann man beim Anfassen ganz leicht feststellen, ob beide Hoden da sind.
Ein gewisse Blauäugigkeit trifft auch die Käufer. Schauen Sie doch mal hinter die Dinge, da würde man auf Betrüger nicht
reinfallen. Das 2. ist die Fip- Impfung. Das ist für uns ganz schön teuer, den ganzen Bestand jedes Jahr regelmäßig
gegen Fip impfen zu lassen (es sind nur Nasentropfen). Die Leute riefen mich an, weil die Katze gerade an Fip stirbt.
Gefährdet ist das Alter von 6 Monaten bis 2 Jahre. Sie ist wohl jetzt ca. 10 Monate alt. Da wird immer um diese
Imfpung diskutiert, sie schützt das Leben Ihrer Katze! Die Impfung muss mit 16 und 19 Wochen erfolgen, dann jährlich.
Die Tierarztkosten beliefen sich bei den Leuten schon auf ca. 1000€, und nun stirbt die Katze trotzdem. Traurig.
Ich hatte schon mal Käufer aus Berlin, da war die Katze an Fip gestorben. Die kamen her und wollten nur noch aus
einem Fip geimpften Bestand kaufen und natürlich Fip impfen. Auch diese Leute werden später zu uns kommen.
Die Cattery war NICHT "vom Kahleberg"!

7.8.14:
Meine Gedanken zur Hypertrophen Kardiomyopathie
kurz HCM genannt, eine Herzerkrankung.
Jeder, der eine Katze kauft, müsste sich darüber informiert haben.
Es ist eine Verdickung des Herzmuskels, entweder vererbt, oder
auch erworben durch Bluthochdruck oder Schilddrüsenerkrankung.
Die Krankheit kann schleichend verlaufen, oftmals fallen
die Katzen im jungen Alter aber ganz plötzlich tot um.
Noch vor kurzem hieß es, dass z. B. bei den Blauen noch jede 4.
an dieser Krankheit leidet. Vor allem, wenn wahllos und ohne
Tests vermehrt wird, wie es oft die "Schwarzzüchter" machen,
ohne Stammbaum- sodass sich die Krankheit vereben kann.
Im Stammbaum (Ahnentafel) steht vermerkt, ob die Eltern
HCM frei sind . Ohne Stammbaum können Sie das nicht sehen.
Alle seriösen Züchter züchten nur mit getesteten Katzen.
In der Katzenzeitung stand, "es betrifft oftmals die großen
stattlichen Kerle" - also bei den Briten die extrem groß gezüchteten
Katzen, vor allem die großen Kater mit den extrem breiten
Köpfen. Weil ich das schon lange weiß, züchte ich nicht
mit den extrem großen Katzen. Ein potenter Kater muss
mit 2 Jahren nicht mehr als 6 kg wiegen. Wenn sie
kastriert sind, kann das Gewicht schon mal zunehmen, vor
allem bei Wohnungskatzen mit wenig Bewegung.
Ein anderer Punkt ist, dass die extrem breiten Köpfe vor
allem bei den Katern zu Komplikationen bei der Geburt
führen können. Sie können sich vorstellen, dass ein spitzer
schmaler Kopf viel besser durch den Geburtskanal passt.
Aber natürlich sollen die Briten noch wie kleine Bärchen
aussehen. Deshalb muss man so züchten, dass Extreme
vermieden werden. Ich höre auch schon oft von Kaiserschnitten
bei den Briten. Ich hoffe, dass da nicht in Richtung
"Qualzucht" weitergezüchtet wird. Es gibt auch schon
Hunderassen, die nicht mehr gebären können.
Denken Sie beim Kauf an diese Problematik!

27.6.14:
Es gibt sie immer noch - die Tierärzte, die kein Fip impfen.
Vor allem in Frankfurt und Wiesbaden gibt es da einige.
Ich weiß nicht, ob die auch 18 Jahre eigene Erfahrungen
haben. Einen habe ich gefragt, warum nicht, und er
antwortete ziemlich diffus - da hätte man doch in Amerika
vor ein paar Jahren Versuche gemacht... und als ich ihn dann
fragte, welche eigenen Erfahrungen er denn hätte, wich
er aus. Ich glaube kaum, dass jemand solch einen "Groß-
versuch" mit dieser Impfung gemacht hat. Da sind nämlich
alle geimpften, und das sind alle bei uns, noch am Leben,
aber drei nichtgeimpfte verkaufte elendig gestorben. Soeben war
eine Familie 2 Kätzchen bei uns abholen, wo die erste
Katze an Fip gestorben ist. Es hätte sogar 6 Wochen
schlimme Leidenszeit gegeben, und Geld wären sie
soviel losgeworden, wie 1 1/2 neue Rassekatzen gekostet
hätten. Wenn diese Impfung nicht helfen würde,
wäre sie schon lange vom Markt! Wenn Sie bei uns kaufen,
müssen Sie die Kätzchen mit 16 und 19 Wochen impfen
lassen, sonst bekommen Sie keine. Fürs Sterben sind
mir meine Lieblinge zu schade.

28.1.14:
Nun wissen wir das, was wir sowieso schon wussten:
Heute waren wir mit 3 Katern beim Herzultraschall und PKD-Test in Frankfurt bei Dr. Eichhorn.
Bei Gr. Eur. Ch. Dolmar ist alles normal, ebenso beim Int. Ch. Bryan, ebenso beim Eurochampion. Gregor.
Wir waren 6 Stunden unterwegs und zahlten 540 €. Es war Stress für alle Beteiligten. Bei Gregor kann man auch auf seinen Vater
Euro Ch. Nouri schließen und auf seine Kinder Johannes und Ch. Royal Rosita. Beim Bryan auf Eickhard und Homer.
Ich glaube, noch mal tue ich mir das nicht an. Ich kenne die Katzen bis 7 Generationen rückwärts. Außerdem wurde noch
vergessen, uns die Bescheinigungen für den PKD-Test mitzugeben (kostete 49 € plus Mehrwertsteuer.) Die Kater mussten
ca. eine halbe Stunde still liegen, mussten festgehalten werden. Bryan hat etwas geweint dabei. Es tat mir so leid. Aber so können
wir noch mal betonen, dass unser Katzenbestand kein HCM und PKD hat!
Hier eine Bescheinigung vom HCM-Test. Damit Sie mal sehen, wie soetwas aussieht.

Gedanken am 30.1.14:
Hautpilz (Microsporum Canis)
Es ist schon seit Jahren eine bundesweite, bzw. auch
europaweite, Epidemie. Das kam sogar mal im Fernsehen.
Aber es ist inzwischen alles nicht schlimm, wenn man
weiß, wie man behandelt. Ich schreibe das, weil ich
wieder mal gehört habe, dass Katzen über Monate
bzw. Jahre Hautpilz hatten, der Tierarzt keine
Ahnung hatte, eine Katze wurde vor längerer Zeit
deshalb sogar eingeschläfert. Dieser Pilz kam
schon vor Jahren aus dem südlichen Ausland,
wo ja soviele Deutsche Urlaub machen. Ich
glaube, dass alle Säugetiere einschließlich Mensch
ihn bekommen können und auch Überträger sein
können. Die meisten älteren Lebewesen sind
zwar selbst Träger, aber schon lange immun
dagegen. Wenn man den einmal hatte
und glücklich behandelt hat, ist man ein Leben
lang immun.
Die Behandlung: Wenn, meistens bei jungen Tieren,
einem eine Hautstelle komisch vorkommt, d. h.,
Haare fallen aus, vielleicht sogar schon Krusten,
entzündet, oder ein Kratzer oder eine Verletzung,
auf die Stelle erst mal dicke Penatencreme drauf.
Die meisten Erreger brauchen Sauerstoff, da stirbt
schon mal was ab. Die günstigste und einfachste
Behandlung ist Griseofulvin. Meist muss man sich
beim Tierarzt ein Rezept holen. Es gibt 20er, 50er
und 100er Packungen mit 500 mg Tabletten.
Man gibt pro kg/KG ca. 70 mg täglich.
Wenn Sie also eine 500er Tablette nehmen,
würde diese bei einer Katze von ca. 4 kg zwei
Tage reichen. Sie zerdrücken sie im Tabletten-
dreher, füllen etwas lauwarmes Wasser dazu,
geben etwas Traubenzucker mit rein, damit
es besser schmeckt, ziehen es in zwei Spritzchen
zu gleichen Teilen, dann können Sie zwei Tage
behandeln. (In die Schnauze geben).
In ca. 3 Wochen ist alles vorbei. In der dritten Woche
reicht es, die Dosis nur alle 2 Tage
zu geben. Was ich manchmal so am Telefon höre,
ist haarsträubend. Haben manche Tierärzte
denn gar keine Ahnung? Wenn der Pilz schon
fortgeschritten ist, z. B. bei einer Fundkatze,
gibt es auch eine Impfung. Sie soll, hat man mir
gesagt, auch bei einigen Hauskatzen geholfen
haben. Das Fell kann man zusätzlich mit
Imaverol (1:28 verdünnen) kämmen. Bei
Pferden wird das ganze Tier damit mit einem
Schwamm abgerieben.
Es ist alles nicht so schlimm, wie es manchmal
gemacht wird. Sie müssen Ihr Tier nur regelmäßig
kämmen und anschauen und beim ersten Verdacht
handeln. Ich mache das bei einem verdächtigen
Kratzer oder einer Verletzung, wo sich dann
Erreger ansetzen könnten. Deshalb haben wir
keinen Hautpilz! Aber als Züchter muss man von
allem Ahnung haben, manchmal mehr, als
manche Tierärzte.
(Ich habe einen kompetenten
Tierarzt, was wohl doch etwas selten ist).

 

6.12.13:
Gestern las ich beim Tierarzt das Plakat
"Zecken, Flöhe und Mücken
können gefährliche Krankheiten übertragen."
Zecken - bekannt ist Borreliose, Frühsommermenigitis
Flöhe - im Mittelalter haben sie die Pest übertragen,
aber auch jüngstens in Kirgisistan wurde ein Hirte von einem
Eichhörnchenfloh mit der Pest infiziert und starb.
Mücken haben ganze Kriege gewonnen, weil die Soldaten
durch Malaria kaltgestellt waren.
Aber ist das alles? Ich kann mir vorstellen, dass Insekten noch
eine Vielzahl anderer Krankheiten verursachen können. Nur
weil es bei den meisten Krankheiten auch andere Übertragungswege
gibt, kommt man nicht immer auf Insekten.
Schützen Sie Ihre Lieblinge vor allem gegen Flöhe!

13.12.13:Gedanken und Infos zum Impfen:
Nach 18 Jahren Zucht kann ich wohl sagen,
dass folgende Impfschemata gut sind:
1. Schnupfen/Seuche möglichst mit Chlamydien
Möglichst Todimpfstoff
Mit vollendeter 8.und 11. Woche
2. Fip- und Leukoseimpfung passt gut zusammen:
Mit vollendeter 16. und 19. Woche
3. Tollwutimpfung dann am besten mit 6 Monaten
Wichtig: Schauen Sie selbst im Internet,
welche Impfungen wielange halten bzw.
gültig sind. Verlangen Sie dann auch die
gewünschte Firma, auch wenn der Tierarzt es
bestellen muss.
Schnupfen/Seuche muss auf jeden Fall punktgenau
in jedem Jahr erfolgen.
Bei Tollwut und Leukose gibt es sehr verschiedene
Zeiten. Am besten ist natürlich ein Impfstoff,
der mehrere Jahre hält - Eintragen
lassen bis wann!!
Die Fip-Impfung (es sind nur Nasentropfen), muss
auf jeden Fall pünktlich jedes Jahr geimpft
werden.
Dann gibt es noch Impfungen, die angeblich
gegen Hautpilz helfen sollen, auch wenn
er schon ausgebrochen ist, kann man
versuchen. Erfolg ist noch ungewiss.

Wichtig: Verlassen Sie sich nicht unbedingt
auf den Tierarzt,
ich habe schon oft gehört "ist gegen alles geimpft"
und dann fehlte einiges.

28.6.13:Vor dem Impfen haben wir wieder mal bei einer
unserer Zuchtkatzen eine Blutuntersuchung
machen lassen. Die Nierenwerte waren auch in
Ordnung:

16.5.13:
Neuer Hinweis zu Giardien:
als Katzenbesitzer muss man möglichst viel wissen, und manchmal hilft einem dieses Wissen
auch weiter, wo manche Tierärzte nicht optimal informiert sind. In den letzen Jahren haben
unsere Haustiere mit vielen Gesundheitsstörungen zu tun, die durch die vielen Reisen ins
Ausland hereingetragen wurden. So ist es auch mit Giardien. Die Katze hat Durchfall, und
wenn es nicht am Futter liegt, muss man ein Kotprofil machen lassen, die Giardienunter-
suchung aber extra beantragen, die gehört noch nicht zum Kotprofil. Werden Giardien
festgestellt, verordnet der Tierarzt meist Metronidazol. Das ist ein ziemlich schlimmes
Medikament mit Nebenwirkungen. Man muss es 10 Tage geben, es verhindert angeblich
nur die Vermehrung, tötet die Giardien aber nicht ab. Die verschiedenen Wurmmittel, wie
z. B Panacur, können auch nur unterstützend helfen, vielleicht auch vorbeugend, aber so oft
gibt man es ja auch nicht. Da gab es plötzlich das Allheilmittel Spartrix, an nur 2 Tagen
musste man pro kg/KG 2 Tabletten geben, also ca. 8 Tabletten für eine 4 kg Katze. Ich
hatte davon erfahren, weil jemand seine Katze mit nach Amerika nehmen wollte,
und sie sollte ganz schnell den Durchfall loswerden. "Brieftauben-Spartrix" gab es von Jansen,
aber dort gibt es dieses Wundermedikament nicht mehr. Man konnte es im Internet
ohne Rezept bestellen. Der Wirkstoff ist "Carnidazol". Ja, mann muss schon alles wissen,
wenn man Katzen hat! In Amerika gibt es wohl auch eine Impfung, in Deutschland nicht.
Ja, was müsste man denn jetzt machen, wenn eine Katze plötzlich Durchfall und Giardien
hätte? Ab Oktober soll es wieder Spartrix geben, und ich hoffe, dass es in unserer
Cattery wenigstens bis dahin keinen Giardienbefall gibt. Aber dieses Wissen ist schon
bedrückend, dass man im Notfall nicht das Ideale tun könnte.
Aber: Wenn man im Internet surft, stößt man auf die chinesische Heilmedizin und das
Mittel "Giardex". Es ist ohne Nebenwirkungen, muss aber etwas länger gegeben
werden. Die Rückmeldungen, die man lesen kann, sind alle positiv. Das wäre doch
für alle Betroffenen eine Alternative!

Neuer Hinweis zur Schnupfen-Seuche-Impfung:
Nachdem vor Jahren durch einen Lebendimpfstoff mehrere Katzen Schnupfen bekamen,
ließ ich nur noch mit dem Todimpfstoff Fevaxyn oder Fevaxyn mit Chlamydien impfen.
Und stellen Sie sich vor - den gibt es plötzlich auch nicht mehr! Ich musste auf den
leicht abgeschwächten Lebendimpfstoff Versifel umsteigen. Mit Chlamydien gibt
es wohl gar nicht mehr. Nun hoffe ich, dass allen Katzen dieser Impfstoff einigermaßen
bekommt.

21.2.13:
Es hat mich besonders gefreut, dass ich bei meinem Tierarzt ein Merkblatt über Giardien lesen konnte.
Dort stand es schwarz auf weiß: Viel häufiger stecken sich die Katzen vom Menschen an als umgekehrt.
Vor allem mit Giardien kann das sein. Genauso, wie ältere Katzen Giardien oft wegstecken, ist es
auch mit den Menschen. Die haben meist nur geringe Symptome, aber gerade junge Katzen können
sich anstecken. Ähnlich ist es mit E-Coli, Campyllobacter und anderen Erregern. Deshalb: Klobürste
unerreichbar hochstellen, Hände waschen, eben auf Hygiene achten.

25.1.13:
Kranke Kitten vom Züchter verkauft???

Auch beim Züchter können Krankheiten bei den Tieren auftreten - genauso wie beim Menschen und vor allem bei Kindern.
Ein erfahrener Züchter (wir sind im 17. Zuchtjahr) weiß damit umzugehen. Zum ersten verkauft er keine erkrankten Kitten,
zum zweiten weiß er genau, wie man am besten behandeln muss, damit das Kitten bis zur Abgabe wieder vollkommen
gesund ist. Zum Glück sind beim erfahrenen Züchter bei den Kitten Krankheiten ziemlich selten, da er auch weiß,
wie die Vorsorge aussieht. Ich schreibe hier ganz allgemein von meinen Erfahrungen, den Erfahrungen anderer Züchter
und mit den Erkenntnissen in den verschiedene Katzenforen. Nun hat der erfahrene Züchter meist bei den Kitten keine
Krankheiten, weiß die optimale Behandlung (meist besser als manche Tierärzte) und wird sich hüten, ein Kitten krank
abzugeben. Die Kitten bekommen dann ihren Impfausweis mit, die Hinweise über weitere Impfungen, sie sind enwurmt,
der Käufer bekommt Hinweise über das weitere Verfahren gegen Parasiten, und sie haben ein Gesundheitszeugnis. Beim
Kauf weise ich die Käufer darauf hin, sich die Augen, Zähne, Fell und After genau anzusehen und zeige es.
So weit, so gut.
Was aber der Züchter nicht beeinflussen kann, worauf er aber beim Kauf hinweist, ist, dass es beim Käufer Erreger geben
kann, die ein Kitten noch nicht kennt, wo die Immunabwehr noch nicht perfekt ist. Bei uns müssen Sie die Schuhe wechseln,
die Hände desinfizieren, und erkältete oder kranke Menschen kommen nicht rein. Aber wie wird das dann im neuen Zuhause
sein? Ist man da genauso vorsichtig, auch alle Familienmitglieder und Besucher? Ich denke nicht. Besucher bekommen
bestimmt nicht generell andere Schuhe und müssen sich die Hände desinfizieren. Da kommen die Kinder aus der Schule,
die Mutter vom Supermarkt, der Vater von der Arbeit. Man kann ganz schnell Erreger einschleppen
oder hat sie bereits zuhause. Wenn ich Fleisch vorbereite, bin ich sehr vorsichtig, dass nicht etwa das Messer weiter
verwendet wird, das mit dem rohen Fleisch in Berührung war. Die Spüle, auf der ich das mache, wird anschließend
gründlich gereinigt. Brettchen werden desinfiziert.
Nehmen wir mal ein Standardbeispiel an: Der Züchter hat mit gutem Gewissen 6 gesunde Kitten aus einem Wurf verkauft.
Nach einigen Wochen hat eins bei den Leuten Durchfall (die anderen 5 nicht und die Mutterkatze zu Hause auch nicht).
Ein 2. Kitten bekommt einen Hautpilz - man ist ja gerade aus dem Urlaub im südlichen Ausland heimgekommen und
hat z. B. in Griechenland die Katzen gestreichelt und gefüttert. Oder die Schule hat gerade wieder begonnen, viele waren
auch im Süden. Jetzt könnte man einige Erreger mitgebracht haben über die Mitschüler. Im Bad steht unsere Toiletten-
bürste nicht auf dem Fußboden, sondern unerreichbar für die Katzen. Es ist erwiesen, dass sich Haustiere viel öfter
vom Menschen anstecken, als umgekehrt. Ach, hab ich vergessen: Die anderen fünf Kitten einschließlich dem
Durchfallkitten haben natürlich keinen Hautpilz und der Züchter natürlich auch nicht. Das sind alles nur fingierte Beispiele.
Spinnen wir mal weiter: Ein drittes Kitten bekommt ein tränendes Auge oder sogar den Schnupfen. Ja, der ist natürlich
sehr gut vom Menschen übertragbar. Die Impfung hilft nicht gegen alle Erreger. (die anderen 5 haben natürlich keinen
Schnupfen).
Wenn soetwas passiert, teilen vernünftige Käufer mir das zwar mit und fragen mich, was die beste Behandlung ist, aber
Vorwürfe machen sie uns keine. Dann gerät aber ein Käufer an einen Tierarzt, der dann geadezu frech behauptet -
das kann nur aus der Zucht kommen, das hat das Kitten mitgebracht - das ist vom Muttertier übertragen worden -
dann neigen einige doch dazu, dem unwissenden Tierarzt zu glauben. Wir sind da zum Glück wenig angreifbar, da wir
genügend verwandte Katzen vorzeigen können, die topp gesund sind. Meist haben wir aus dem Wurf dann selbst
noch ein Kitten behalten oder noch da, das vielleicht schon auf Ausstellung war und dort natürlich genau angesehen
wurde.
Warum ich das schreibe? Weil auch Käufer, die über solche Zusammenhänge noch nicht nachgedacht haben, sich
über diese Zusammenhänge klar werden sollten. Wenn wirklich ein Kitten später erkrankt - bitte vor dem Arztbesuch
anrufen und um meine Meinung und Hilfe bitten, das ist mir viel lieber, als wenn (weil es jetzt auch mal passiert ist) 2
Tierärzte vollkommen falsch behandelt haben.

 

30.1.13:
Coronaviren:
Sie sind im Prinzip nichts Schlimmes. Wenn ein Katze mit gutem
Immunsystem mit ihnen in Berührung kommt, hat sie evtl. mal
2 Tage etwas dünneren Stuhlgang, aber vielleicht auch gar keine
Symptome. Sie bildet Antikörper, die man dann messen kann und
die fälschlicherweise als "Fip-Titer" bezeichnet werden. Auch Menschen
und vielleicht auch andere Säugetiere können diese Viren bekommen.
Wenn Sie selbst sich welche einfangen, werden Sie kaum etwas
merken, evtl. denken sie einen Tag, dass Sie etwas Falsches gegessen
haben. Also alles nicht der Rede wert.
Schlimm sind nur die bösartigen, mutierten Coronaviren. Aber die
Tests können die beiden nicht unterscheiden. Dann gibt es noch die
"entschärften" Coronaviren, die eine Katze bei der Impfung bekommt.
Sie bildet dann vermehrt Antikörper und ist gegen Fip gesichert.
Man muss das Ganze mal historisch sehen: Noch vor Jahren war die
Schulmedizin der Meinung, dass Katzen mit Corona Antikörpern
eingeschläfert werden müssten. Mal wieder ein Beweis, dass die
Schulmedizin historisch gesehen werden muss - auch heute unterlaufen
ähnliche Fehler. Das ist z. B. der Fall, wenn bei einer Stuhlunter-
suchung Coronaviren festgestellt werden. Die Katze ist dann vorübergehend
Coronavirenausscheider. Welche Viren sind das aber? Bei geimpften
Katzen, die gesund sind, kann das durchaus das geimpfte Corona-
virus sein, das ausgeschieden wird. Aber auch das gutartige wird von
einer gesunden Katze ausgeschieden. Meist nur vorübergehend.
Aber da werden die Katzenhalter von manchen Tierärzten wieder
totoal verunsichert!!! Wenn Ihre Katze ansonsten gesund ist
und bei der Stuhluntersuchung neben einer anderen Ursache,
z. B. vermehrt E-Coli, Clostridien, Giardien, Campyllobacter oder
sonstetwas festgestellt wird, liegt es nicht an den ausgeschiedenen
Coronaviren.

30.1.13:
Die meisten Tollwutimpfungen sind drei oder 4 Jahre gültig.
Endurazell T = 4 Jahre
Felocell CVRT für die Tollwutkomponente = 4 Jahre
Fiovax PHCT für die Tollwutkomponente = 4 Jahre
Novibac T = 3 Jahre
Das zählt aber nur, wenn das der Tierarzt im Impfausweis ausdrücklich vermerkt!
Weisen Sie ihn darauf hin!
Auch bei Leukose gibt es einen Impfstoff, der 3 Jahre Gültigkeit hat.
Fragen Sie Ihren Tierarzt!

 

Was wir für selbstverständlich halten und eben auf
einigen Homepages gelesen haben:
Auch unsere Cattery ist schon immer ohne Ausnahme
Leukose negativ, alle geimpft.
Ebenso sind alle Fiv negativ, das ist das eigentliche
Katzenaids. Dagegen kann man leider nicht impfen,
es ist wie das Aids beim Menschen.
Absoluter Quatsch ist es, Fip negativ hinzuschreiben,
die Feline Infektiöse Peretonitis, denn das kann man nicht
testen. Man kann die Antikörper gegen das gutartige
Coronavirus testen, was absolut nicht aussagekräftig
ist. Unsere Katzen sind alle regelmäßig Fip - also gegen
das bösartige tödliche Virus - geimpft. Diese Impfung
ist nach unseren Erfahrungen 100 % sicher (siehe auch
beim Link "Hinweise zu Krankheiten").
Ebenso gab es noch nie auch bei den verkauften Katzen
einen HCM-Fall oder einen PKD-Fall. Genaueres siehe
bei dem gleichen Link.

12.7.12.
Ich habe mal Unterlagen sortiert und einige Tests gefunden,
die ich immer machen lasse, wenn ICH es für notwendig
halte. So habe ich festgestellt, dass ich bereits PKD getestet
habe, als kaum die Rede davon war, z. B. 2001. Amadeus ist
der Opa und Uropa von einigen Katzen. Ebenso habe ich
manchmal Calici und Herpes testen lassen, Giardien,
Augenuntersuchungen machen lassen. Auch HCM schon
vor Jahren, wo es keine Vordrucke gab, mir dann
sagte, die Katze wäre gesund, aber sie könnten es nicht
bescheinigen, denn im nächsten Jahr könnte sie ja schon
etwas haben. (Z. B. passiert bei einem Sohn vom Blacky -
Vlaminck), ca. 2005. Jetzt bin ich mir sicher, dass die
Linien kein PKD und kein HCM haben, die Augen gesund
sind, ich kein Herpes und Calici im Bestand habe.
Nachzulesen bei "Hinweise zu Krankheiten".

 

25.5.12:
Wichtig: Fast bei jedem Tierarztbesuch spreche ich das HCM und PKD-Testen an.
Mein Tierarzt ist Superklasse, und bei uns liegt es wahrlich nicht am Geld.
Aber: Der Gentest PKD ist nur für Perser und deren Abkömmlinge geeignet.
Getestet wird wohl nur 1 Gen oder nur wenige von vielen. Deshalb: Absolut
nicht aussagekräftig und unsicher, man wird in falsche Sicherheit gebracht.
Beim Schall sieht man nur das, was der Phänotyp zeigt. Der Genotyp bleibt
unberücksichtigt. Also auch absolut unsicher, denn vom Genotyp kann es
vererbt werden. Bei HCM ist es ähnlich: Der Gentest ist für eine andere Rasse.
Der Schall zeigt wieder nur eine Seite, genetisch kann die Katze durchaus HCM
vererben, auch wenn der Schall negativ war.
Fazit: Man kann auch bei allen durchgeführten Tests niemals sagen, dass
die Katze diese beiden gen. Fehler nicht vereben kann! Man wird in falsche
Sicherheit gewiegt.
Was bleibt? Wenn man die gesunden Vorfahren möglichst weit zurück kennt
oder sogar noch besichtigen kann, ist das die größte Sicherheit. Kitten am
besten von älteren Katzen kaufen!

16.5.12.: Das Neueste: Eine meiner Mamas rollte und bekam
Durchfall. Sicherheitshalber habe ich den Kot auf alles testen
lassen, was möglich ist mit den Spezialuntersuchungen dafür:
Alles negativ! Keine Parasiten, keine Giardien, keine Tritrichomonas
usw. Es kommt also nur von der Rolligkeit, obwohl die Kitten
gerade mal 1 Monat alt sind.

7.4.12:
DIABETES BEI KATZEN

Wir haben auch einige ältere Kastraten - noch nie hatte eine Katze bei uns
Diabetes. Zufall? Ich glaube nicht. Ich weiß nicht, ob es eine genetische
Veranlagung gibt, beim Menschen wohl eher die Veranlagung zu Dick-
leibigkeit (bzw. Willensschwäche, dem abzuhelfen) und mangelnde
Bewegung. Das letztere kann auch bei Katzen zu Dickleibigkeit führen.
Katzen brauchen viel Bewegung! Aber die Hauptursache ist wohl die
Gedankenlosigkeit bei der Fütterung, bzw. das Kaufen von Billigfutter.
Ganz schlimm ist das billige Trockenfutter. Trockenfutter pur wird immer
zu Dickleibigkeit führen, denn das Sättigungsgefühl tritt zu spät ein. Wir
verwenden auch für die älteren Royal Canin for Kitten, Sanabelle oder Iams for
Kitten Trockenfutter, das nur über das Nassfutter gestreut wird.
Diabetes entsteht, wenn das Futter zu kohlehydratreich ist. Deshalb sollte man
kohlehydratarm füttern. Das ist am besten, wenn man selbst kocht, und das
ist kein großer Aufwand: Schnellgerichte für Leute mit wenig Zeit:
Gericht Nr. 1: Einfach nur Fischstäbchen kochen. (Mit Wasser!) Wenn sie vorher
aufgetaut sind, muss man sie nur aufkochen (brennt leicht an!)
Diese Fischsuppe schmeckt hervorragend auch für Sie!
Gericht Nr. 2: Rinderhack, am besten vom Aldi, mit Wasser und Kräutern
kochen, dann den fertigen Kartoffelmus mit Milch dazu. Wenn sie noch
Gemüsebrühe haben, die dazu, oder geeignetes Gemüse zerstampfen.
Vielleicht haben Sie auch Zeit, die Kartoffeln selbst zu kochen, dann Ziegen-
milch oder lactosefreie Milch dazu.
Gericht Nr. 3: Hähnchen, Hähnchenschenkel oder auch einen großen Puten-
schenkel kochen. Zutaten wie beim Rinderhack.
Gericht Nr. 4 für Kitten: Milupa Grießbrei mit Milch und Folgemilch aufkochen,
dann aus dem Kühlschrank Ziegenmilch oder laktosefreie Milch dazu, so hat es die
richtige Temperatur. Auch die Großen sind ganz scharf drauf!
Man kann auch versuchen, die Gerichte mit Milchreis zuzubereiten. Aber nicht alle
Katzen fressen es. Gut bei Durchfall.
Aber vielleicht hat jemand noch weitere Rezepte?
Also ganz schlimm ist billiges Trockenfutter. Beim Nassfutter kann man auf die
kleinen Dosen zurückgreifen, die sind bei allen Firmen besser als die großen.
Toll ist auch das Schmusi - Fisch pur!
Also: Ihre Katze muss nicht an Diabetes erkranken! Die Behandlung ist teuer als
das teuerste Futter!!!!

5.3.12: Heute möchte ich euch die besondere Geschichte von unserer Dyani erzählen. Sie ist die Schwester
vom Dylan, dessen Mail folgt.

Dyani (indianisch: das Reh) wird am 20. 3. 12 ein Jahr alt.
Sie ist solch eine besondere Katze, wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie hat rehbraune Augen, und ihr
Fell bewegt sich zwischen chocolate und lilac, vielleicht ist es Silber. Ihr Charakter ist ganz einmalig. Sie versteht die meisten Worte und
nimmt meinen Kopf in beide Pfoten und küsst mich.
Mit ca. 4 Monaten hatte sie einen kleinen Infekt, wie einen leichten Schnupfen, obwohl sie die doppelte Schnupfen-Seuche-Impfung hatte.
Deshalb ließ ich sie weder Fip noch Leukose impfen, wie ich es üblicherweise mache. Im August fraß sie immer schlechter, zeigte aber
keinerlei Symptome. Im September ließ ich ein Blutbild machen und bin beim Tierarzt fast umgekippt: Alle Werte zeigten auf eine Fip hin.
Man sagte, dass sie nun bald einen dicken Bauch bekommen würde und gelb werden. Der Alpha-Gamma-Globulin Unterschied war 0,44,
der Coronavirustiter 1:800, dazu noch 15 Werte im roten Bereich. Gleich einschläfern? Ich konnte es nicht. Ich haderte mit dem lieben
Gott - du willst die schönste Katze für dich haben, aber ich gebe sie dir nicht! Zu Hause blieb sie mit einem Kastraten allein in der Küche.
Der Kastrat war und ist kerngesund, keinerlei Ansteckung. Die Katze bekam jetzt natürlich viel Liebe und Zuwendung, das Antibiotikum
Veraflox, und ich fütterte sie mit einer großen Spritze mit einer breiartigen Masse aus Babybrei, Katzenfutter und Milupa-Grießbrei. Pro
Mahlzeit nahm sie auch friedlich ca. 5 große Spitzen Futter. Nach ca. 2 bis 3 Wochen fraß sie wieder selbst, so dass ich das Zufüttern sein
lassen konnte. Natürlich war und wurde sie sehr verwöhnt, Katzenfutter fraß sie gar nicht mehr, höchstens Käserollis, ich musste Lachs
oder Fischstäbchen kochen, Hähnchen mit Kartoffelmus, aber auch das Diätfutter aus dem Fressnapf gemischt mit Babybrei, am liebsten
Hipp mit Mais. Und immer wieder sagte ich innerlich: "Lieber Gott, diese Katze bekommst du nicht!" Das Veraflox wollte ich nach einem
Monat absetzen, aber nach 1 Woche fraß sie wieder schlechter, so dass ich es bis Januar gab. Ende Januar wollte ich den Tatsachen ins
Auge sehen und erneut ein Blutbild machen lassen. Den Ärtzen (es interessierten sich auch die Assistenzärzte) sage ich: "Sie hat keinen
dicken Bauch bekommen!" Dann kamen 3 Tage bangen Wartens. Und das Wunder geschah: Alle Werte waren wieder im Normbereich!
Nur die Leukos waren noch eine Nuance erhöht.
Seit 1 Woche ist sie wieder im Wohnzimmer bei den anderen, und die Fotos zeigen, dass es auch für die Katze wie eine Erlösung ist!
Sie hat die anderen doch sehr vermisst.
Ich schreibe diese Geschichte, damit Katzenbesitzer und Züchter nicht vorschnell aufgeben. Wenn es eine Fip war, dann ist es doch
neu, dass diese Erkrankung auch heilbar sein kann. Vielleicht mutiert das Virus auch niemals gleich, sondern mal schwächer und
mal stärker. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die nasse und die trockene Fip ein und dieselbe Krankheit mit einem ganz
unterschiedlichen Erscheinungsbild sein soll. Vielleicht gibt es auch andere Krankheiten, die ein ähnliches Blutbild verursachen.
Eins steht jedenfalls fest:
FIP IST NICHT ERFORSCHT! DER ERKENNTNISSTAND IST VOLLKOMMEN UNZUREICHEND!

So sah Dyani im Okober aus, abgemagert, aber ansonsten keine Symptome.

So sah sie im Februar aus, richtig dick und moppelig. Sie wiegt jetzt 3700 g, ein stolzes Gewicht, wenn ich im Forum gelesen habe, dass Heilige Birma, die
mit 1 Jahr noch keine 3 kg wiegen, keine Ausnahme wären.

Im März wieder im Wohnzimmer sieht man ihr die Lebensfreude an!

Sie jagt mit dem Bällchen durch das ganze Zimmer.

7.2.12:Diskussion im Forum: Karies, ganz gleich ob beim Menschen oder bei der
Katze, kommt kaum vom Zucker, sondern vom Mangel an Fluor! Man hat
schon bei ganzen Städten das Trinkwasser mit Fluor versetzen wollen,
aber da haben sich wohl bestimmte Berufsgruppen gesträubt. Es gibt das Schüßlersalz
Nr. 1, Calcium Fluoratum, man sollte es selbst ab und zu nehmen und auch
dem Katzenfutter hinzufügen! Bei dem Zuckerverbauch, den wir Menschen
haben, dürften wir alle schon keine Zähne mehr haben!

Neue Gedanken (26.10.11)
Das Damoklesschwert jedes Katzenbesitzers ist diese
furchtbare, tödliche, noch nicht vollkommen erforschte
Krankheit Fip (Feline Infektiöse Peretonitis).
In diesem Jahr gibt es wieder vermehrt Fälle.
Bei uns kaufen oftmals Leute eine Katze,
wo die vorige Katze an Fip gestorben ist. Das lässt
erneut über diese Krankheit nachdenken, vor allem
über die Infektionswege. Einzelkatzen in der Wohnung -
oft rät der Tierarzt dann nicht zu einer Impfung. Aber
gerade auch dort starben Katzen an Fip, oftmals
lebten sie mit einem Hund zusammen. Als dieses Coronavirus
vor Jahren in Südostasien zuerst einige Männer in Hotel-
zimmern dahinraffte, die keinen Körperkontakt hatten,
spekulierte man über die Übertragungswege. Die Klima-
anlage aber auch Insekten wurden vermutet.
Insekten gewannen Kriege und rafften ganze Völker dahin!
Ganze Heere wurden durch Malariamücken kampfunfähig,
die Pest im Mittelalter wurde durch Rattenflöhe übertragen.
Die Übertragungswege bei Fip sind eigentlich noch ein
Rätsel. Nach meinen bisherigen Erkundungen und Mit-
teilungen von Betroffenen bin ich mir sicher, dass auch
bei dieser Krankheit Insekten die Überträger sind,
nämlich die FLÖHE!
Einge Betroffene hatten einen Hund, der auch
mal Flöhe mit nach Hause bringt. Hat dieser Floh vorher
eine infizierte andere Katze gebissen, kann das Virus
weitergegeben werden. So kann man auch erklären, dass
meist im Haushalt nur eine Katze erkrankt, und man
sagt, Fip ist nicht ansteckend, meint von Katze zu Katze.
Tierärzte sagen, dass es in diesem Jahr vermehrt Flöhe
gibt und vermehrt Katzen an Fip sterben. Da besteht
eindeutig ein Zusammenhang. Ich denke, dass die
unbedingt notwendige Fip-Impfung die Übertragung
durch die Atemwege und die Schnauze verhindert,
aber gegen einen Flohbiss evtl. auch nicht hilft.
Behandeln Sie Ihre Katze unbedingt mit Flohmitteln,
meine bekommen Advantage in den Nacken. Flöhe
übertragen auch verschiedene Wurmarten, die die Katze
tödlich schädigen können, z. B. den Gurkenkernbandwurm.
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich mir
die Borreliose in unserem Garten nicht durch eine
Zecke geholt habe, ich vermute durch eine Mücke.
(Nach 3 Jahren Behandlung habe ich sie wohl jetzt besiegt).
Bitte schreiben Sie mir eine Meinung dazu und evtl.
Ihre Erfahrungen! (Wird vertraulich behandelt).

Neue Gedanken am 12.3.11:
Beim Aussortieren der alten Katzenzeitschriften habe ich einen Artikel gefunden aus "Geliebte Katze"
Juli 2005: Dort steht "Herzkrankheiten sind selten angeboren." Nach der ganzen Panikmache mit
HCM und allen geforderten Tests hat mich das schon stutzig gemacht. Beim Menschen weiß man,
dass Herzkrankheiten oft auf Infekte zurückgehen. Aber auch eine Mandelentzündung, schlecht
behandelt, kann zu Niereninsuffizienz führen. Wenn das stimmt, könnte also auch ein HCM positiv
geschallter Kater die Krankheit nicht vererben, da nicht genetisch. "Besonders häufig sind jedoch
echte Prachtkerle, nämlich Kater in hervorragender Kondition und bis zu 5 Jahren , betroffen. Woran das liegt, kann heute noch niemand beantworten." (Erst mal zur Erklärung - keiner unserer Kater hat HCM). Vielleicht liegt das an dem besonders schnellen und extremen Wachstum bei den
Katern, ob kastriert oder unkastriert, stand nicht dabei. Vielleicht ein Mineralstoffmangel, das Herz braucht Magnesium und Eisen, Dose aufmachen allein genügt da eben nicht! Denken Sie mal darüber nach, auch die Züchter. Vielleicht kann man den Unterschied durch einen Gentest feststellen? Da aber mehrere Gene beteiligt sind, kann man auch nicht alle testen. Ich würde mich über Meinugen und Mails dazu freuen! Vielleicht kann man Ergänzungen hier hineinsetzen?

Hinweis: Seit Oktober 2006 ist die Tollwutimpfung
4 Jahre gültig! Allerdings muss der Tierarzt einen
Vermerk hinter die Impfung schreiben. Ich habe
extra beim Hersteller angerufen und habe mir
auch den Beipackzettel geben lassen. Dort steht
sogar "mindestens 4 Jahre".

FIP = Feline Infektiöse Peretonitis
Das Damoklesschwert bei den Katzen?
Es gibt seit Jahren eine gute Impfung gegen diese furchtbare, immer tödliche
Krankheit. Es scheint in letzter Zeit wieder sehr viele Todesfälle zu geben.
Unsere Debby ist jetzt schon die 7. Katze, die in einen Haushalt geht,

wo ein Kätzchen oder eine erwachsene Katze an Fip gestorben ist.
Da ist den Käufern kein Weg zu weit. Bei gewissen Vorsichtsmaß-
nahmen (Desinfektion, gewisse Wartezeit, neue Katze braucht die
doppelte Fip- Impfung mindestens 3 Wochen vorher) stirbt das
neue Kätzchen nicht wieder an Fip!
Kaufen Sie nur aus einem Fip geimpften Bestand und lassen Sie impfen!
Fip ist immer tödlich!

Neuer Anruf am 1. März 2011:
Eine Dame aus Frankfurt ist total traurig, weil ihr Kater an Fip gestorben ist (es soll ein
Britisch Kurzhaar Kater in blau, 1 3/4 Jahre alt, gewesen sein). Die Ärztin in Frankfurt
meinte, er wäre gegen alles geimpft. Sie hat ihn noch behandelt, bis er von 6 kg auf 3 kg
abgemagert war. Die Tierarztkosten waren enorm. Jetzt hat sich die Dame kundig
gemacht und ist auf unsere Homepage gestoßen. Es soll nun keinesfalls wieder
passieren. Sie hat ein blaues Katerchen vorbestellt. Sie gab auch zu, Fehler beim Kauf
gemacht zu haben. Er hatte keinen Stammbaum, war nur 1 x geimpft, hatte am 3. Tag
Blut im Stuhl und Würmer. Wenn nicht geimpft wird, kann auch die Katze eines
Vereinszüchters an Fip sterben, aber die Wahrscheinlichkeit beim Schwarzzüchter
ist doch etwas größer. Der Kater hatte nur 350 € gekostet, war aber im Nachhinein
eine sehr teure Katze geworden. Wir haben bestimmt 50 Minuten telefoniert. Das
Leid, dass sowohl Käufer als auch Katze ertragen müssen,
DAS MUSS NICHT SEIN!!!
Fip geht wieder exterm um! Lassen Sie impfen und kaufen sie nur aus einem Bestand,
wo die Eltern bereits Fip geimpft sind!

15.2.: Wieder aufregende Diskussionen um HCM in einem Katzenforum:
Man schreibt, dass sich Gentest und Schall oftmals widersprechen.
Fazit: Auf diese Weise gibt es also kaum Sicherheit. Wenn Sie ein Kätzchen
kaufen: Fragen Sie doch mal, wo Sie die Vorfahren finden können.
Wenn Sie nur junge Tiere finden, könnten die älteren doch rein
theoretisch auch an dieser schlimmen Herzkrankheit gestorben sein?
Bei uns sehen Sie Vorfahren, die 9 bis 13 Jahre alt sind. Da ist der
Urgroßvater Ch. Kinshasa mit 9 noch fast der Jüngste unter den Kastraten.
Dessen Urgroßvater ist Gr. Int. Ch. Vulkan v. Jul. und dessen Urgroßvater
wiederum Gr. Eur. Ch. Blackberry v. Jul. - bisher ist keiner an HCM
tot umgefallen. Aber wo sind denn bei anderen Zuchten die älteren Katzen?
Forschen Sie doch erst mal nach, ehe Sie ein Kitten kaufen.

Einen guten Tipp habe ich mir gemerkt: Auf der sicheren Seite ist man,
wenn man Kitten von einer älteren Mama kauft. Palmyra ist bereits 8 Jahre alt
und kerngesund. Warum werden Katzen oft so schnell aus der Zucht
genommen? Über die Gründe könnte man spekulieren.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Katzen erst ca. ab dem
3. Lebensjahr ihre Größe und Statur erreicht haben. Wenn sie dann 5 bis 7 kg
wiegen, ziehen sie auch einen Achterwurf mit links groß. (Wie Yasmeen).


Ich lese ab und zu in Katzenforen, schreibe aber
nicht mehr: Heute wurde mir beinahe schlecht,
wieviel Blödsinn wieder über die Fipimpfung
geschrieben wurde. Fakt ist: Seit ca. 10 Jahren lasse
ich alle Katzen, die mit 16 Wochen noch da sind,
gegen Fip und Leukose gleichzeitig impfen. Wieder-
holungsimpfung mit 19 Wochen.Das ist auch Pflicht
im Kaufvertrag. Es ist noch NIE eine
verkaufte geimpfte Katze an Fip gestorben, dagegen aber in
den vielen Jahren 3 nichtgeimpfte mit ca. 7 Monaten, wie
es in der "Geliebten Katze" stand, weil ein besserwissender
Tierarzt von der Imfpung abgeraten hat.
ES GAB NOCH NIE IMPFSCHWIERIGKEITEN ODER GAR
ERKRANKUNGEN IM ANSCHLUSS AN DIE IMPFUNGEN. DAS KÖNNEN AUCH ALLE KÄUFER BESTÄTIGEN!
SOGAR IN DER GELIEBTEN KATZE STAND MAL EIN ARTIKEL,WONACH UNGEIMPFTE KATZEN MIT CA: 7 MONATEN AN FIP STERBEN KÖNNEN.
Die Katze im Forum wurde mit 6 Monaten zum 1. Mal Fip geimpft. Da war sie höchstwahrscheinlich in der Inkubationszeit. Sie starb nicht wegen der Impfung, sondern weil der richtige Vorbeugetermin versäumt wurde. Vollkommen falsch ist es auch, den Coronavirustiter überhaupt hinzuzuziehen. Der entsteht nämlich gegen die gutartigen, nichtmutierten Coronaviren oder durch die Impfung. Er bedeutet keinerlei Schutz gegen die bösartigen todbringenden Viren und hat keine Bedeutung. Meine Erfahrung: Diese Impfung ist 100 % sicher, wenn sie mit 16 und 19 Wochen durchgeführt wird und auch das Muttertier bereits geimpft worden ist. Ansonsten könnte rein theoretisch auch ein Kitten vor der 16. Woche an Fip sterben. Vorbeugend isoliere ich Kitten unter 12 Wochen von den Fip geimpften. Evtl. könnten sie noch keine Antikörper bilden, denn es ist ein Lebendimpfstoff. Kaufen Sie aus einem Fip-gimpften Bestand und lassen Sie Ihr Kitten impfen!Unsere Erfahrungen erstrecken sich über 15 Jahre, und wir haben eine größere Anzahl an Katzen, somit kann wohl kaum jemand einen solchen "Großversuch" nachweisen.

"Hallo Frau Schmidt, Albano ist schon ganz schön groß geworden.
Geimpft ist er auch (FIP, Leukose und Tollwut)." - ...und er lebt
noch gesund und munter, ohne Impfprobleme. Diese Zeilen
stehen für all die anderen Käufer.

Wie ich schon schrieb, sind in all den Jahren 3 nichtgeimpfte
verkaufte Katzen an Fip gestorben. Diese Mail kam kurz nach
dem letzten Todesfall. Wenzel ist der geimpfte Bruder. Die Mama
Ch. Yamba und der Papa Ch. Harvey (geimpft) erfreuen sich
auch bester Gesundheit.

Beim letzen Impfbesuch beim Tierarzt (wir kennen uns 15 Jahre und er ist sehr gut,)
habe ich wegen Adressen HCM-Schall nachgefragt. Obwohl ich 6 bis 8 Generationen
rückwärts nachweisbar alles nicht belastete Tier habe, dachte ich, vielleicht
mal mit den Katern zum Schallen zu gehen.
Der Tierarzt erzählte mir Folgendes: Eine Züchterin ist brav
mit ihrem Tier jedes Jahr zum Schallen gegangen. 4 lange Jahre.
Es war alles top in Ordnung. Im 5. Jahr fiel das Tier plötzlich tot um, HCM.
In vielen Fällen bringt das also gar nichts, man wird nur in Sicherheit gewiegt;
aber es ist nur eine Momentaufnahme, als ob man Ihnen heute sagt,
sie haben keine Grippe. Aber bereits morgen kann man eine haben.
Er riet mir wieder ab.

Außerdem erzählte er mir, dass es neben der HCM auch die DCM gibt.
Eine Katze mit HCM (verdickte Herzwand) kann sich damit helfen,
dass sich das Herz erweitert und so der Platz für die Durchblutung geschaffen
wird, der sonst fehlen würde. Dann hört man zwar ein Herznebengeräusch,
aber die Lebenserwartung unterscheidet sich kaum von gesunden Katzen.
(Entschuldigt, aber ich bin keine Fachfrau und gebe es so wieder,
wie ich es verstanden habe.)

In meinem Kaufvertrag verpflichten sich die Käufer,
mit 16 und 19 Wochen Fip impfen zu lassen.

Dann passiert manchmal Folgendes:
Die Käuferin geht mit der Katze zum Tierarzt.
(Das Beispiel trifft nur auf ca. 30% der Tierärzte zu).
Sie möchte diese Impfung machen lassen.
Der Tierarzt sagt:
"1. ist es eine Wohnungskatze
2. ist die Impfung schädlich
3. Die Impfung hilft sowieso nicht.
4. Die Impfung schadet sogar."

... und die Leute glauben den "Göttern im weißen Kittel"...
und glauben nicht, dass das das Todesurteil für ihre Katze ist.

Es bleibt dabei:
Alle geimpften verkauften Katzen haben nie Fip bekommen.

Mein Arzt findet es absolut unverständlich,
wie Kollegen von dieser Impfung abraten können.
In der "Geliebten Katze" vom Juni (aktuelle Ausgabe),
soll stehen, dass die Katzen meist mit 7 Monaten sterben,
wenn die Antikörper der Mutter nachlassen.

(Versuch einer Erklärung: Beispiel. Man kauft ein Kätzchen aus einem
nicht Fip geimpften Bestand. Die Mutter kann keine Antikörper
an ihre Kitten wietergeben. Vielleicht denkt der Käufer jetzt,
vernünftiger zu sein als der Züchter, und lässt
sein erworbenes Kätzchen impfen. Es könnte so passiert sein, dass
das Kätzchen nun bereits infiziert war und man in die Inkubationszeit
reingeimpft hat. Der Käufer hätte also vorher klug sein müssen
und nur aus einem geimpften Bestand kaufen, denn jetzt
könnte das Kätzchen trotz Impfung auch an Fip sterben.
Da aus unserem Bestand noch nie eine geimpfte gestorben ist;
ist das die einzige Erklärung,
warum Ärzte vor dieser Impfung Angst haben könnten.)

Da ich nicht mehr in Foren schreibe
(da werden gute Ratschläge manchmal als Arroganz abgewertet),
möchte ich , da ich oft nur mitlese,
im Interesse der Katzen doch
ein paar Erfahrungen weitergeben:
1. Eine Augenentzündung bekommt man nicht durch Augensalben weg,
da es nur ein Sypmtom ist, krank ist der ganze Körper.
Es helfen nur Zithromax (schon am nächsten Tag
ist eine Besserung zu sehen), oder auch Chloromycetin Palmitat.
Da braucht man gar keine Augensalben.
Ich höre es so oft, dass manche Tierärzte da einfach
nicht weiterwissen. Es wird chronisch, der Tränenkanal geht zu,
und am Ende werden noch die Züchter beschimpft,
sie hätten eine Katze mit Immunschwäche abgegeben.
Also helfen Sie Ihrem Tierarzt auf die Sprünge!

HCM und PKD:

Unsere Kitten stammen nachweislich bis 7 Generationen rückwärts aus HCM und PKD freien Linien.
Ich finde es richtig, dass dieses Thema auf den Tisch gelegt wird und auch Züchter testen lassen, wo Unsicherheiten diesbezüglich bestehen, oder wenn man neu anfängt und nicht weiß, wie die Linien vorher waren. Aber irgendwie kommt es mir vor, als ob jetzt eine richtige Manie diesbezüglich besteht, andere genetische Krankheiten gibt es schließlich auch, Katzen können auch HD haben (Hüfte), Augenfehler, Fehler am Brustkorb, usw. usw., die man auch testen lassen könnte. Knickschwanz könnte man auch testen lassen, vielleicht auch Gaumenspalte.

Der HCM Test wird "nur" per Ultraschall gemacht, für Briten gibt es da noch keinen Gentest. Abgesehen davon, dass ich gerade von falschen Tests gehört habe, wo man HCM angeblich festgestellt hat, beim nächsten Arzt aber nicht, müsste man die Tiere jedes Jahr testen lassen. Was würde das also bringen? Die Katzen werden mit ca. 1 Jahr zur Zucht eingesetzt. Nehmen wir an, dass bei Tests in diesem Alter nur 30 % der Tiere erfasst werden, die es vererben. Diese würde man aus der Zucht nehmen. Wiederum bei vielleicht 30 % würde man es im Alter von 2 oder 3 Jahren feststellen. Da hätte ein Kater schon viele Jungtiere gebracht. Bei dem Rest der HCM Katzen stellt man es vielleicht erst im Alter von 5 oder 6 Jahren fest. Sie können sich selbst ausrechnen, wieviel Nachkommen dann schon gezeugt und geboren wurden. Ich finde, dass es dann doch eine große Sicherheit ist, wenn man die gesunden Vorfahren und Seitenlinien sehr weit rückwärts kennt. Das ist bei uns der Fall. Außerdem treten solche genetischen Fehler oft nur dann auf, wenn es beide Eltern tragen. Diese Wahrscheinlichkeit ist umso größer, je ähnlicher sich die Eltern sind, deshalb vermeide ich Verpaarungen Blau x Blau. Auch der Inzuchtfaktor spielt eine große Rolle. Aus finanziellen Gründen lassen Züchter oft den Sohn auf die Mutter, da braucht man keinen teuren neuen Kater zu kaufen. Wir verpaaren meistens absolut fremd, maximal mit einer Verwandtschaft von 1/8, was auch beim Menschen erlaubt ist.

 

21. 4. 08: Im Forum wird wieder über Frühkastration diskutiert. Ich kann nur insofern zu dem Thema beitragen, dass ich meinen mit 9 Monaten kastrierten Kater Sheraton, den ich nur für mich haben wollte, mit den Katern vergleiche, die später kastriert wurden. Sheraton ist groß, lang und schmal. Seine Kopfbreite erreicht vielleicht 2/3 der Kopfbreite der anderen Kater, obwohl er schon 4 Jahre alt ist, also ausgewachsen ist. Auch unseren Hauskater ließen wir vor 30 Jahren mit 8 Monaten kastrieren. Er war immer klein und sah aus wie ein Mädchen. Damals wusste man es nicht besser. Wer also einen richtigen Kater mit breitem Kopf und nicht nur großem, sondern auch stämmigem Körperbau haben möchte, der wartet mit der Kastration so lange, wie der Kater nicht markiert.

21. 4. 08: Carla, ebenfalls für mich "nur" eine Liebhaberkatze, die ich behalten habe, weil ich es einfach nicht fertig gebracht habe, diese liebe Katze wegzugeben. Von ihr möchte ich schreiben. Im Februar hatte ich doch die schlimme Virusgrippe, die dauert echt 3 Wochen. Einige der Katzen erkrankten ebenfalls. Nur wenigen musste ich ein Antibiotikum geben (zur Unterstützung - gegen Viren hilft es natürlich nicht), einige schafften es selbst in wenigen Tagen. So richtig wirtsspezifisch waren die Katzen eben doch nicht für den Virus. Auch Carla erkrankte, aber nach wenigen Tagen dachte ich, sie hat es selbst geschafft, ohne Antibiotikum, als sie plötzlich wenige Tage später schwer atmend dalag, ich dachte, sie stirbt jeden Moment. Schnell zum Tierarzt. Er wusste natürlich auch nicht genau, was die Ursache sein könnte, also geröntgt. Sie hatte Wasser um das Herz herum, auch Richtung Rücken. Herzfehler? Fip? Es stand im Raum, aber für mich war das ganz unwahrscheinlich. Noch 6 Generationen zurück habe ich gesunde Vorfahren, noch niemals Herzfehler. Gegen Fip sind alle geimpft, auch Carla. Der Tierarzt machte das Richtige: Antibiotikum, das Neue, das 14 Tage anhält, Herztabletten, Entwässerungstabletten. Die Tabletten habe ich noch ca. 3 Wochen gegeben. Carla ist wieder topfit. Kein Herzfehler, kein Fip. Ich könnte mir vorstellen, dass hier ein Tierarzt auch auf Fip getippt hätte und das Tier eingeschläfert. Fip wird oft zu Unrecht diagnostiziert. Ich hatte auch einmal ein Kitten mit Wasser im Bauchraum. Sonst ging es ihm nicht schlecht, der Kater bekam Entwässerungstabletten. Ich verschenkte ihn an Liebhaber. Er wurde ein großer gesunder Cremekater, der nie krank war.

20.11.06: Kennen Sie EM? Das sind effektive Mikroorganismen, einen Artikel gab es in der "Geliebten Katze". Das muss ein Wundermittel sein, natürlich ursprungsland Japan. Wo sich diese gesunden Mikroorganismen aufhalten, gibt es keine schädlichen Keime mehr. Klingt doch logisch. Ich stelle mir das so vor, wie die Marienkäfer die Blattläuse fressen. Bei Katzen soll es gegen Augenentzündungen, Hautirritationen, Durchfall usw. helfen. Man kann es auch zum Putzen und natürlich für Pflanzen verwenden. Ich habe Keramikpulver bestellt, es kam heute an. Verdünnt kann man es eingeben, das Trinkwassser aufbessern, in die Augen träufeln, das Fell damit benässen usw. Selbst unsere Fußballer sollen es schon bei Sportverletzungen verwenden. Anfragen bitte per Mail. Über Erfolge berichte ich dann später. Es soll auch gegen Krebs helfen, vorbeugend wahrscheinlich. Vielleicht weiß jemand noch mehr? Bin für Infos dankbar

Thema: Freigänger

Nachdem ich wieder 2 Geschichten von überfahrenen Katzen gehört habe, muss ich doch mal aufzählen, was so alles passieren kann. Würde ich Freigänger züchten, müssten sie sehr scheu und ängstlich sein und sich von niemandem anfassen lassen. Aber wollen Sie eine solche Katze? So ist es doch logisch, dass unsere Katzen keinesfalls für unkontrollierten Freigang geeignet sind. Die Katzen wurden übrigens ausnahmslos in verkehrsberuhigten Zonen überfahren.

1. Von Autos überfahren oder angefahren
2. Von Jägern erschossen (280000 Katzen werden jährlich abgeschossen, und viele waren nicht 200 m vom letzten Haus entfernt!) Es gibt sogar eine Fangprämie, wurde mir gesagt.
3. Von Tierfängern für Versuchslabors gefangen (Schauen Sie mal bei Google, Tierfänger, da gibt es Warnungen für die Gebiete)
4. Vom Nachbarhund angefallen und getötet
5. Gift gefressen oder vergiftete Mäuse
6. Eingesperrt in Kellern oder Garagen, wenn die Leute dann gerade im Urlaub sind, ist das auch der Tod
7. Ins Kippfenster beim Nachbarn gesprungen
8. Tierquälern zum Opfer gefallen
9. Einfach nur gestohlen
10. Katzenkämpfe mit schlimmem Verletzungen
11. Kommt mit Flöhen und Milben heim oder mit Hautpilz
12. Holt sich Katzenaids
13. Wird mit anderen Krankheiten infiziert
14. Ertrinkt im Pool des Nachbarn (ohne ein Brett o. ä. kommt sie nicht mehr raus)
und und und - man könnte die Liste noch fortsetzen. Bis vor kurzem waren die Hunde auf dem Dorf auch noch Freigänger, in Sri Lanka laufen sogar die Kühe auf den Straßen herum, aber die Tendenz im Zuge unserer Industriealisierung ist doch, dass auch die Katzen nicht mehr unkontrolliert herumlaufen sollten. Man kann ein Freigehege bauen, die Katze an eine Leine gewöhnen, alles andere ist besser, als die ständige Lebensgefahr. Und ich kann es mir einfach nicht verkneifen, dass ein Hauptgrund für den unkontrollierten Freigang auch die Bequemlichkeit des Besitzers ist. Kein Katzenklo, weniger Haare in der Wohnung, die Katze kratzt nicht an den Möbeln usw. Wenn man mal keine Zeit hat, wird sich schon ein Nachbar kümmern. Auch bei Hauskatzen ist Wohnungshaltung möglich. Ich hatte als Kind einen Hauskater, der nur in der 5 Zimmerwohnung und auf der Veranda war. Er wurde 18 Jahre alt, war nie draußen.

Über Blutgruppen:

1. Auch ein A-Katze bildet erwiesenermaßen Antikörper gegen B! Darüber streitet auch die Wissenschaft nicht mehr.

2. Damit Antikörper gebildet werden, muss ein A-Katze natürlich B-Kitten bekommen. Das ist der Fall, wenn die Katze A(B) hat, also auf dem 2. Gen die Blutgruppe B "trägt" und mit einem B-Kater verpaart wird.

3. Aber auch jetzt muss das nicht immer der Fall sein, denn es können ja trotzdem alles A-Kitten geboren werden. Falls nur 1 B-Kitten dabei ist, sind die Antikörper wahrscheinlich meist zu schwach, um zerstörerisch zu wirken. Aber oft passiert es auch, dass nur dieses eine B-Kitten am 2. Tag nicht mehr trinkt und trotz versuchtem Zufüttern, gegen das es sich meist massiv wehrt, am 6. Tag tot ist. Dann sagen manche Züchter: "Das hat Fruchtwasser geschluckt", was es so gut wie gar nicht gibt, denn eine Hauskatze, die die Kitten selbst zur Welt bringt, schüttelt und klopft die Kleinen auch nicht, und eine geringe Menge Fruchtwasser wird vom Körper des Kitten adsorbiert.

4. Der Unterschied zur umgekehrten Verpaarung besteht darin, dass bei B-Mama und A-Papa alle Kitten immer A sind, da A dominant ist. Also werden immer Antikörper gebildet, und das massiv.

5. Die Verpaarung A-Katze mit B-Kater kann man machen, wenn die Katze reinerbig A(A) ist. Dann sind rechnerisch immer alle Kitten A, da ja A dominant ist. Und ca. 3/4 aller A-Katzen sind reinerbig A.

6. Mir ist unklar, dass dieses relativ gut begreifbare Problem von manchen Züchtern einfach nicht verstanden wird. Man muss wissen, dass es immer ein Genpaar gibt, das erste Gen ist der Phänotyp, sichtbar oder testbar. Das 2. Gen ist der Genotyp. Nicht sichtbar, und nur in seltenen Fällen sind bestimmte Eigenschaften testbar (Gentests).

7. Am schwierigsten ist die Blutgruppe AB zu begreifen, da sind sowohl A als auch B im Phänotyp, also testbar. Da die Katze dann praktisch beide Blutgruppen hat, bildet sie keinerlei Antikörper, man muss die Blutgruppe des Katers dann gar nicht wissen. Auf dem 2. Gen (Genotyp) ist dann aber NICHTS! Ähnlich wie das O für warme Farbe beim Kater. Da habe ich auf manchen Homepages den Unfug gefunden AB(A). Das gibt es nicht. Die AB-Katze hat einen "Nichtunterdrückungsfaktor", der das B vom 2. auf das 1. Gen holt. Dieser wird auch vererbt. Einen AB-Kater könnte man auf beide Blutgruppen nehmen, obwohl es bei B-Katzen noch ein geringes Risiko gibt. Das kann ich auch erklären, aber ob das dann noch jemand versteht.

8. Verpaart man zwei A(B) Katzen, so ist statistisch ein Kitten reinerbig A(A), zwei Kitten sind Träger für B, also A(B), ein Kitten ist B(B). Aber die Statistik klappt nicht immer, durch Zufall könnten auch bei zwei A(B) Katzen alles B-Kitten fallen. Evtl. könnten dann auch alle sterben. Was dann wieder als Ursache vermutet wird - das geht von Immunschwäche, Herzfehlern, usw. Natürlich hätte man dann alle Kitten auf Blutgruppe testen lassen müssen.

 

3. 11. 06: Zahnfleischentzündung? Haben Sie sich mal mit Biochemie beschäftigt? Schüßler war der Meinung, dass Krankheiten stets Ausdruck eines Mineralstoffmangels sind. Es gibt 24 Schüßlersalze. Die Liste, was wann hilft, kann man im Internet ausdrucken oder sich ein Büchlein besorgen. Die Gabe von Calcium Fluoratum D 6, die Nr. 1, hilft auf jeden Fall auch vorbeugend bei Zahnfleischentzündungen. Magnesium ist fürs Herz, Zink gegen Entzündungen usw. usw. Warum ist das nur so in Vergessenheit geraten? Unsere Katzen haben noch alle Zähne, es ist aber erschreckend, wieviele arme Katzen durch das Unwissen ihrer Besitzer leiden müssen. Man braucht alle 24! Sie sind sehr preiswert, und sie helfen auch Ihnen und Ihren Kindern. Kümmern Sie sich ganz schnell in Ihrer Apotheke darum!

Krebs: Von unseren Katzen hatte definitiv noch nie eine Katze Krebs. Für jede Krankheit gibt es auch eine Ursache, die manchmal nicht zu erkennen ist, manchmal auf der Hand liegt. Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs, auch der Zungenkrebs, kommt zu 90 % vom Rauchen. Darmkrebs kommt auch zu 90 % von falscher Ernährung. Warum hatten unsere Katzen wohl noch nie Krebs? Neben einem guten Immunsystem, dazu gehört vor allem, dass die Katzen Lebensfreude haben, kochen wir auch oft selbst. Wenn es gutes Katzenfutter gibt, mischen wir Schüßlersalze, Vitaminflocken, Trockenpeterlilie und vor allem Omega 3 Fettsäuren aus der Apotheke mit hinein. Saft von Ökozitronen, Blütenpollen und auch die Gabe von Globuli oder Bachblüten gehören dazu. Vor allem die Omega 3 Fettsäuren beugen Krebs stark vor. Natürlich brauchen auch Katzen, wie alle Lebewesen, frische Luft und Sonnenbestrahlung, nicht nur hinter der Glasscheibe. Unsere Hauskatze wurde 18, Blacky ist 12 Jahre alt, Ophelia 10. Sie sind gesund. Käufer, die unsere Empfehlungen in Bezug auf Haltung und Futter beachten, hatten keine kranke Katze. Wenn es Schwierigkeiten gab, haben die Käufer so ziemlich alles anders gemacht. Nur Dose aufmachen genügt auf keinen Fall. Warum soll man nicht von den Erfahrungen anderer lernen?

26.2.12: Ophelia ist mittlerweile 13 und kerngesund!

Trockenfutter? Nachdem ich gestern die 20. Geschichte von Harngrieß und Penisamputation gehört habe, möchte ich alle Katzenbesitzer warnen: Trockenfutter nur über das Nassfutter streuen, nie extra, irgendwann fressen die Schätzchen nur noch Trofu. Was sie mögen und was ihnen bekommt, klafft weit auseinander - ähnlich wie bei Kindern, die werden ja auch nicht nur mit Schokolade ernährt! Die Hersteller wollen verkaufen, also "Alleinfuttermittel", ganz gleich, wieviele Katzen daran kaputt gehen, manche Tierärzte richten sich entweder nach den Herstellern (steht ja schließlich drauf), oder sie erkennen die Zusammenhänge nicht. Ein guter Tierarzt warnt davor! Der arme Kater, der zum Glück noch gerettet werden konnte, jetzt aber oft Infekte durch den entfernten Penis bekommt, war nicht aus meiner Zucht. Bei mir bekommen Sie einen Futterzettel mit, und dafür garantiere ich. Besonders gefährdet sind kastrierte Kater. Da ist es beinahe 100 %, dass sie bei ausschließlichem Trofugenuss erkranken. Wenn es Freigänger sind, passiert es nicht so oft, weil ja ab und zu Gras und eine Maus gefressen wird. Stellen Sie schnell um! Oft kommt jede Hilfe zu spät.

FIP - Feline Infektiöse Peritonitis

Auch Katzen sind nicht vor Infektionen sicher. Wenn Ihr Tierarzt gut ist, wird er Ihrer Katze helfen können. Meiner kann es - meistens. Ich habe schon viele Kätzchen abgegeben und Tierarztrückmeldungen von der Schweiz bis nach Dänemark und von Österreich bis Luxemburg. Oft glaubt man kaum, was einem am Telefon erzählt wird. Am haarsträubendsten sind die Kenntnisse über FIP. Diese Krankheit ist immer tödlich. Das Virus ist das gleiche Coronavirus wie bei SARS - der Lungenkrankheit, die beinahe über die ganze Welt ging. Dort in Ostasien werden Katzen verspeist. Die furchtbaren Bilder im Fernsehen werde ich nicht vergessen. Es waren wohl 12 Männer, Geschäftsreisende, in zwölf verschiedenen Hotelzimmern. Sie sind alle an SARS gestorben, obwohl sie keinen Körperkontakt hatten. Dann überlegte man, ob es nicht doch die Luft der Klimaanlage oder Ungeziefer gewesen sein könnte. Mutiert ist das Virus nur ein einziges Mal von der Katze zum Menschen, danach hat sich das mutierte Virus weiterverbreitet. Die Inkubationszeit dieses Virus betrug nur 3 bis 7 Tage!!! Vielleicht erinnern Sie sich, dass die Leute im Fernsehen dann mit Mundschutz durch die Straßen liefen. Es starben in kürzester Zeit Hunderte von Menschen. Genauso ist es hier in Europa mit der Katzenpopulation. Eine Mutation ist eine Ausnahme in der Natur. (So oft läuft kein weißer Hirsch im Wald umher!) Die Gefahr lauert nicht durch die Mutation, wenn Ihre Katze gut gehalten wird und wenig Schadstoffen oder Giften ausgesetzt ist. Die Gefahr lauert durch die Übertragung des FIP-Virus auf Ihre Katze, und die Übertragungswege sind bis heute unbekannt! Die jetztige Theorie lautet, dass das harmlose Coronavirus, das nur einen geringen Infekt meist mit etwas Durchfall, verursachen kann, bei jeder Katze aufs Neue mutiert. (Dieses Virus kann auch auf den Menschen übertragen werden, aber Sie würden einen Infekt kaum bemerken, ein bisschen Durchfall, evtl. ein Tag Unwohlsein).Mit diesem harmlosen Virus ist aber jede Katze in Berührung gekommen, ähnlich, wie es so gut wie keinen Menschen gibt, der nicht durch Herpesviren mal einen Schnupfen hatte. Man wollte im Labor Katzen ohne Berührung mit Coronaviren züchten, es gelang nicht. Also haben auch alle Katzen Antikörper gebildet. Man kann die Viren nicht messen, wohl aber die Antikörper. Dieser Wert sagt bei einer klinisch gesunden Katze aber gar nichts aus, denn die Antikörper entstehen fast immer durch das harmlose Virus. So kann der Titer von 1 : 25 bis 1 : 400 im Durchschnitt betragen. Aber auch höhere Titer sagen bei normalen anderen Werten gar nichts aus. Wenn der Titer unter 1 : 25 liegt, schreibt das Labor Null, obwohl er nie Null ist. Eine Impfung hilft, bei uns jedenfalls zu 100 %. Wir lassen alle unsere Katzen seit Jahren regelmäßig impfen. Trotzdem höre ich immer wieder, dass der Tierarzt gesagt hat: "Sie haben ja eine Einzelkatze" oder "Sie haben ja keine Freigänger- da müssen Sie Fip nicht impfen!" Diese Krankheit wäre wahrscheinlich schon ausgestorben, wenn alle Katzen geimpft würden. Ich kann das durchaus sagen, denn seit ca. 10 Jahren sind alle Katzen, die mit 16 Wochen noch bei uns sind, geimpft. Man muss allerdings aufpassen, dass keine Katzenbabys unter 12 Wochen mit der geimpften Katze in Berührung kommen, da sie noch keine Antikörper bilden können. Ich trenne die Fip geimpften ca. 3 Tage von den Kleinen. Ebenso kann eine andere Katze im Haushalt, die ihre Nase in den gleichen Wassernapf steckt, mit geimpft werden, denn es sind Nasentropfen. Nach der Impfung steigt der Antikörperspiegel bis ca. 1:400 in die Höhe, fällt aber anschließend wieder auf 1 : 100 zurück. Es sind doch nur die Antikörper, die gemessen werden! Ganz sicher kann man nicht unterscheiden, ob die Antikörper durch die Impfung oder das harmlose Durchfallvirus gebildet wurden. Vor Jahren hat man in Unkenntnis der realen Sachlage versucht, Katzen ohne Antikörper im Labor zu züchten. Das ist einfach Blödsinn gewesen und gelang auch nicht. Aber manche sog. "Fachleute", darunter sogar Professoren, glauben immer noch, dass eine Katze einen Titer von Null haben muss, um gesund zu sein. Ich weiß sogar von einem Fall, wo dieser Mensch Gutachter vor Gericht sein sollte. Aktuell habe ich jetzt wieder gehört, dass eine Tierärztin die Besitzer einer Katze verunsicherten, indem sie bei einem Antikörperspiegel von 1 : 100 sagte: "Sie trägt latent Fip!" Da sträuben sich einem die Haare, und man wird an die Scholastiker im Mittelalter erinnert. Entscheidend ist das Gesamteiweiß, das nicht erhöht sein darf, und der Unterschied von Alpha- und Gammaglobulin. Dieser Unterschied darf nicht kleiner als 0.6 betragen. Meist ist er zwischen 0,9 bis 1,4. Der Antikörpertest ist nur sinnvoll, wenn diese beiden Werte verdächtig sind, die Katze erkrankt ist (Durchfall, Erbrechen, Fressunlust, Bewegungsunlust). Ich habe von Tierärzten gehört, die bei einem Titer von 1:100 dem armen Besitzer schon sagten, dass die Katze Fip infiziert sei und nun bald sterben müsste. Wir geben unsere Kitten meist oder nach Wunsch mit einem Blutbild ab, wo nachweisbar ist, dass weder Fip noch Leukose im Busch sind. Sind Sie also vorsichtig beim Kauf! Aus einem nichtgeimpften Bestand, wo auch die Eltern nicht geimpft wurden, würde ich ein Tier nur nach einer gründlichen Blutuntersuchung kaufen. Bei einem Kätzchen aus einem geimpften Bestand gibt die Mutter die Antikörper den Babys für eine Zeit mit. Sie haben dann eben auch einen Fip-Titer, der nie Null sein kann. Zum Glück! Denken Sie mal daran, wie froh eine Frau vor der Schwangerschaft ist, die einen schönen Röteltiter und Toxoplasmosetiter hat. Dann kann dem Baby nichts passieren. Zum Schluss: Lassen Sie Ihre Katze impfen, auch wenn der Tierarzt es nicht für notwendig hält. Ein Test hilft gar nichts!!! Und: Auch und vor allem beim Tierarzt kann man sich anstecken, denn dorthin kommen ja wohl auch kranke Tiere!